Faurecia

Während große Zulieferer wie Bosch sich in die Krise aktiv einbringen, haben insbesondere einige kleine Automobilzulieferindustrie besonders unter den Produktionsausfällen zu leiden. Bild: Faurecia

„Was wir derzeit erleben, zeigt, dass eine europäische Stimme und ein abgestimmtes Verhalten in Verbindung mit einem gemeinsamen politischen Ansatz mehr erforderlich sind als je zuvor", erklärt Thorsten Muschal, Leiter der Zuliefer-Lobbygemeinschaft CLEPA und verantwortlich für Vertrieb und Programmmanagement von Faurecia. "Wir alle lernen, dass die Globalisierung ein herausforderndes Thema ist und wir sehen, wie schwierig es ist, unsere Lieferkette am Laufen zu halten.“

Er hob dabei die Unterschiede zwischen den großen Tier 1-Unternehmen und den mittleren und kleinen Unternehmen in Bezug auf ihre Fähigkeit zur Bewältigung der Produktionsstillstände in Westeuropa hervor: „Die großen Mitglieder wie Bosch, ZF und Continental haben Task Forces eingerichtet, um soziale Systeme zu verwalten und ihre Mitarbeiter in verschiedenen Ländern zu schützen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass jeder bezahlt, um die Lieferkette am Laufen zu halten, damit die kleineren Unternehmen nicht in Konkurs gehen.“ Für kleinere Unternehmen stelle die derzeitige Situation eine direkte Frage des Überlebens dar.

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