FCA PSA

Fiat Chrysler wollte sich zuvor bereits mit dem französischen Hersteller Renault verbinden und den weltweit drittgrößten Autohersteller formieren. Die Gespräche scheiterten jedoch. Nach monatelangen Verhandlungen zog Fiat Chrysler im Juni seine Offerte für einen Zusammenschluss zurück. Bild: PSA

Der französische Opel-Mutterkonzern PSA und der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) haben sich auf einen Fusionspakt verständigt. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag (31. Oktober 2019) mit. Zunächst hatte der Verwaltungsrat des französischem Opel-Mutterkonzerns PSA grünes Licht gegeben für die Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler (FCA). Kreise bestätigten der Deutschen Presse-Agentur in Paris am Mittwochabend (30. Oktober 2019) einen entsprechenden Bericht des Wall Street Journal.

Beide Unternehmen hatten zuvor offiziell bestätigt, über die Bildung eines globalen Autogiganten zu verhandeln. Mit der Abmachung würde der weltweit viertgrößte Hersteller entstehen, hieß es aus dem französischen Wirtschafts- und Finanzministerium. Die französische Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye signalisierte, der französische Staat sei als wichtiger PSA-Anteilseigner aufgeschlossen: „Die Konsolidierung in dieser Branche ist ein Ziel, dass von den Herstellern in diesem Sektor und dem Staat geteilt wird“, sagte sie.