Mario Ohoven

Mario Ohoven: "Ein Embargo oder ähnliche Zwangsmaßnahmen gegen Russland würden vor allem viele der exportorientierten deutschen Mittelständler treffen." - Bild: BVMW/Youtube

“Bei einem Wirtschaftskrieg mit Russland gäbe es nur Verlierer”, konstatierte diese Woche etwa der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, gegenüber dem Tagesspiegel.

Ein Embargo oder ähnliche Zwangsmaßnahmen gegen Russland würden aus Sicht des Branchenspezialisten vor allem viele der exportorientierten deutschen Mittelständler treffen.

Denn: Die Mehrzahl der etwa 6.300 deutschen Unternehmen, die sich auf dem russischen Markt engagieren, sind laut Ohoven Klein- und Mittelbetriebe. 98 Prozent der rund 350.000 deutschen Exporteure seien mittelständische Firmen, und auf jede vierte Firma davon würden Wirtschaftssanktionen zurückschlagen.

Ganz ähnlich sieht das auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): ?Die in Russland engagierten deutschen Unternehmen werden schon jetzt stark von der schlechten Wirtschaftsentwicklung in Russland belastet?, weiß Monika Hollacher, VDMA-Expertin für Außenwirtschaft.

Von Januar bis April sei das Russlandgeschäft deutscher Maschinen- und Anlagenbauer um fast ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen.

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