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Die KS Kolbenschmidt GmbH (Rheinmetall AG) und die Riken Corporation, beide nach eigenen Angaben marktführend in den Bereichen Kolben- und Kolbenringtechnologie, arbeiten bereits seit April 2015 zusammen. Bild: KSPG

Eine entsprechende Shareholder-Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet. Danach übernimmt KS Kolbenschmidt 30 Prozent der Anteile an der Riken Automobile Parts (Wuhan) Co. Ltd. Die Vereinbarung erfolgt unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden.

Das neu gegründete Joint Venture basiert auf einer bestehenden 12.000 qm großen Produktion von Kolbenringen für Pkw in Wuhan. Riken betreibt diese Fertigung seit 2004 mit zurzeit 300 Mitarbeitern. Das Werk beliefert hauptsächlich den chinesischen Markt. KS Kolbenschmidt wird im Rahmen dieser Partnerschaft durch einen Sitz im Management des Gemeinschaftsunternehmens vertreten sein.
Bereits im April 2015 hatten die beiden Partner eine Vereinbarung über die gemeinsame Entwicklung und den Vertrieb von Kolbensystemen für Leicht- und Schwerlastmotoren für Automobil- sowie für Industrieanwendungen geschlossen.

Wirtschaftlich betrachtet wollen die beiden Unternehmen nach eigenen Angaben damit ihre weltweite Zusammenarbeit stärken. Vorrangige technische Ziele dieser Kooperation sind die Minderung des CO2-Ausstoßes, die Verbesserung von Haltbarkeit und Laufleistung sowie die Reduzierung der Gesamtkosten. Dabei optimieren KS Kolbenschmidt und Riken die angebotenen Lösungen bei Kolbensystemen für ihre gemeinsamen weltweiten Kunden und koordinieren untereinander außerdem ihre regionalen Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten sowie den technischen Support.

Ein exklusives Interview mit dem KSPG-Chef Horst Binnig lesen Sie hier.