Kuka Roboter

Die Umsätze dürften mit Blick auf besonders große Aufträge in der Anlagensparte Systems im vergangenen Jahr nun zurückgegangen sein. - Bild: Kuka

Analysten erwarten bei der Zahlenvorlage am 6. November dennoch eine weiter solide Nachfrage und stabile Umsätze. Kuka profitiert von der Investitionsbereitschaft der Autohersteller in den Schwellenländern. Konkurrenz machen den Augsburgern aber Hersteller aus Japan, die dank des schwächeren Yens günstiger exportieren können.

Die Umsätze dürften mit Blick auf besonders große Aufträge in der Anlagensparte Systems im vergangenen Jahr nun zurückgegangen sein. Die bis Freitag von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechnen im Schnitt mit einem um 7,2 Prozent geringeren Erlös von 455,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging den Schätzungen zufolge um 4,2 Prozent auf 30,4 Millionen Euro zurück.

Analysten erwarten Gewinnrückgang um knapp drei Prozent

Unter dem Strich erwarten die Analysten einen Gewinnrückgang um 2,9 Prozent auf 16,3 Millionen Euro. Belastend dürfte dabei auch – wie schon im Vorquartal – der schrittweise Rückkauf einer Anleihe aus dem Jahr 2010 wirken. Diese ist mit 8,75 Prozent verzinst und hat ein Volumen von 202 Millionen Euro. Kuka hat sich mittlerweile günstiger über eine Wandelanleihe finanziert. Der Rückkauf kostet Geld, aufgrund des derzeitigen Rekordtiefs bei den Zinsen kommt das Unternehmen aber mittelfristig günstiger weg.

Von Interesse für die Anleger dürfte bei der Zahlenvorlage am Mittwoch sein, wie sich das Geschäft in Asien sowie Nord- und Südamerika in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Auch Aussagen über den Stand der Dinge beim Bau einer weiteren Roboter-Fabrik in China dürften auf Interesse stoßen. Beim Ausblick für das laufende Jahr hatte Kuka bisher vor, den Umsatz leicht auf rund 1,8 Milliarden Euro zu steigern. Die EBIT-Marge sollte von 6,3 auf rund 6,5 Prozent zulegen.

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dpa/Guido Kruschke