Kuka Industrieroboter breit

Die Nachfrage nach Industrierobotern bleibt hoch. Kuka vermeldet im ersten Quartal einen Rekordwert beim Auftragseingang. Bild: Kuka

Wie das Augsburger Unternehmen am Mittwoch (7. Mai) bekannt gab, sank der Gewinn in den ersten drei Monaten verglichen mit dem Vorjahresquartal um 15,9 Prozent auf 12,2 Millionen Euro nach. Das operative Ergebnis (Ebit) ging um 4,6 Prozent auf 27,1 Millionen Euro zurück. Das M-Dax-Unternehmen nennt Integrationskosten für die neu erworbene, auf Industrieroboter spezialisierte Unternehmensgruppe Reis als Grund für die Rückgänge.

Spitzenwert beim Auftragseingang

Beim Umsatz legte das Unternehmen um 6,1 Prozent auf 462,5 Millionen Euro zu. Zudem erzielte Kuka mit einem Anstieg des Auftragseingangs um mehr als ein Viertel auf 615,2 Millionen Euro einen neuen Spitzenwert in einem Quartal. Die Augsburger profitierten vom ungebrochenen Trend zur Automatisierung mit dem Einsatz von Robotern. Sowohl aus der Automobilbranche und dem Flugzeugbau sowie generell aus China kamen viele Bestellungen. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Kuka somit. Während die Umsätze weiter steigen sollen, rechnet Vorstandschef Till Reuter mit Blick auf die Rendite wegen der Reis-Integration mit einem Rückgang.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Kuka Reis

dpa / Frank Volk