Till Reuter Kuka

Till Reuter: "Kuka soll dividendenfähig werden. Es ist unser Ziel, künftig wieder Dividende zu zahlen." - Bild: Kuka

Der Wirtschaftszeitung “Euro am Sonntag” sagte Reuter: “Kuka soll dividendenfähig werden. Es ist unser Ziel, künftig wieder Dividende zu zahlen.” Das letzte Wort dazu habe die Hauptversammlung, man sei jedoch “auf dem richtigen Weg”. Analysten erwarten dem Bericht zufolge im Durchschnitt eine Dividende von 30 Cent je Aktie.

Solides Fundament dank gut gefüllter Auftragsbücher

Auch bei den Perspektiven für das neue Geschäftsjahr zeigte sich der Chef des weltweit größten Roboterherstellers der Autoindustrie optimistisch. Mit den jüngsten Großaufträgen habe der Konzern ein solides Fundament. Die Auftragsbücher seien gut gefüllt. Im Europa-Geschäft sieht Reuter den Konzern weiter gut aufgestellt, “trotz der stärkeren Schwankungen, mit denen im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen ist”.

2012 hatte Kuka davon profitiert, dass die deutschen Premiumhersteller im Automobil-Bereich ihre Investitionsplanungen trotz Drosselung der Produktion unverändert ließen. Allein im dritten Quartal 2012 verdiente der Augsburger Konzern unterm Strich 16,8 Millionen Euro, ein Plus von fast 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz kletterte um beinahe ein Drittel auf 490,5 Millionen Euro.

China wird stärkster Markt bleiben

Stärkster Wachstumsmarkt werde jedoch China bleiben. Derzeit verkaufe man dort jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Roboter, sagte Reuter dem Blatt. Mit dem neuen Werk in der Nähe von Shanghai wolle Kuka deshalb “sehr schnell” 1500 bis 2000 Roboter vor Ort herstellen. Einen genauen Zeitplan dafür nannte Reuter aber nicht.

Nach Schätzungen von Analysten wird Kukas neues Werk in China Ende 2015 bis zu 5.000 Roboter jährlich liefern. Die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr und voraussichtlich auch einen Ausblick auf 2013 will der Konzern am 5. Februar präsentieren.

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dpa/Guido Kruschke