Kuka Industrieroboter

Kuka beeindruckt mit einem deutlich gestiegenen Auftragseingang im zweiten Quartal 2011. - Bild: Kuka

Insgesamt gingen Bestellungen über 440 Millionen Euro im zweiten Jahresviertel ein, das sind 55 Prozent mehr als vor einem Jahr und nochmals 11 Prozent mehr als im starken Auftaktquartal.

Den Umsatz steigerte Kuka um knapp ein Viertel auf 336,9 Millionen Euro, wobei der Geschäftsbereich Robotics um ein Drittel und der Geschäftsbereich Systems um ein Sechstel wuchs. Das Wachstum war deutlich profitabel: Vor Zinsen und Steuern verdiente Kuka von April bis Juni 16,4 (Vorjahr: 6,7) Millionen Euro.

Die EBIT-Marge erreichte mit 4,9 Prozent (2,5 Prozent) schon fast den Zielwert für das Gesamtjahr. Dann will Kuka mindestens 5 Prozent des Umsatzes von mindestens 1,2 Milliarden Euro als Gewinn vor Zinsen und Steuern einfahren. Diese Ziele bestätigte das Unternehmen am Mittwoch. 663,4 Millionen Euro Umsatz stehen nach sechs Monaten bereits in der Bilanz.

Als besonders ermutigend bewertete es Kuka, dass vor allem aus der allgemeinen Industrie neue Aufträge kamen (+63 Prozent im ersten Halbjahr). Das Unternehmen hat sich vorgenommen, vom Hauptabnehmer Autoindustrie unabhängiger zu werden, um künftige Krisen besser zu meistern.

Ferner hieß es, sowohl Robotics als auch Systems, in dem das Geschäft mit der Fertigungsautomatisierung gebündelt ist, arbeiteten an der Kapazitätsgrenze. Um mit Robotern in China noch besser wachsen zu können, hat Kuka das Geschäft in der Volksrepublik in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert.

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Dow Jones Newswires/kru