Mercedes Plug-in-Hybrid-Modelle

Neben dem Wunsch vieler Konsumenten nach höherwertigen Fahrzeugen habe zudem die staatliche Innovationsprämie für elektrifiziert angetriebene Fahrzeuge das Geschäft stimuliert, so die CAR-Studie. Bild: Daimler

| von Roswitha Maier

Hinter den Zahlen verbergen sich die Markt-Trends zu SUVs, Premiummarken sowie elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Alle drei Kategorien sind teurer als der Marktdurchschnitt.

"Mitten in der Corona-Krise werden deutlich höherwertige Neuwagen verkauft", berichtet Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. Neben dem Wunsch vieler Konsumenten nach höherwertigen Fahrzeugen habe zudem die staatliche Innovationsprämie für elektrifiziert angetriebene Fahrzeuge das Geschäft stimuliert. Plug-in-Hybride und batterieelektrische Autos haben ihren Marktanteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark auf knapp zehn Prozent gesteigert. Der staatliche Zuschuss von bis 9.000 Euro pro Elektroauto ist beim zu Grunde liegenden Listenpreis noch nicht berücksichtigt. Auch die Marktanteile für SUVs und Luxusautos der Marken Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche legten zu.

Das eigene Auto dürfte auch nach der Coronakrise für viele Menschen ein bevorzugtes Verkehrsmittel bleiben, wie jüngst eine Befragung der Beratungsfirma Strategy& ergab. So gaben darin etwa 31 Prozent der Befragten aus Deutschland an, nach dem Ende der Pandemie-Beschränkungen für den täglichen Weg zur Arbeit ihren privaten Pkw öfter als zuvor nutzen zu wollen. Für 45 Prozent ändert sich demnach nichts, während 24 Prozent den Wagen seltener nehmen wollen. Insgesamt wurden rund 2.600 Verbraucher in Deutschland, den USA und China befragt.

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