Tesla Model S

Tesla Model S: Der Geschwindigkeits-Boost-Modus ist einigen Tesla-Fahrern nicht kräftig genug. Sie verlangen eine finanzielle Entschädigung von Tesla.

Der Elektroautobauer Tesla bekommt auf seinem wichtigen Markt Norwegen Ärger. Dort hat eine Gruppe von 126 Besitzern des Model S P85D nun Klage eingereicht. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge werfen sie dem Hersteller Betrug bei den angegebenen Leistungszahlen vorwerfen. Die Tesla-Besitzer konnten laut Klageschrift bei ihren Autos nur eine Leistung von etwa 470 PS feststellen. Tesla gibt diese allerdings mit 700 PS an. 

 

 

Teslas Model S P85D soll im sogenannten "Insane Mode" innerhalb von nur 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Einigen Kunden in Norwegen scheint dies nicht genug zu sein, sie verlangen eine finanzielle Entschädigung von Tesla.

Der Hersteller bestreitet die Vorwürfe bisher und verweist auf die gesetzlich vorgeschriebenen Testmethoden. Nun soll ein Gericht in Oslo bis Dezember darüber befinden, ob den Kunden eine Entschädigungszahlung zusteht.

Unterdessen hat Tesla sein Software Update 8.0 veröffentlicht. Es soll unter anderem eine signifikante Optimierung des Tesla-Touchscreens bieten.  Kunden, die ihr Auto 2012 kauften, werden die gleiche Aufwertung und Erweiterung von Funktionen erfahren, wie Kunden, die ihr Auto in den letzten Monaten erhalten haben. Überabeitet wurde außerdem die Navigation, die Karten und der Media Player, so Tesla. Außerdem soll es einen besseren Schutz gegen Überhitzung des Innenraums geben.