SUV-Trend setzt sich fort

Der SUV-Trend setzt sich auch in den kommenden Jahren unverändert, aber leicht verlangsamt, fort. Immer neue Modelle – wie hier der Acura RDX – kommen auf den Markt. Bild: Honda

| von Stefan Grundhoff

Im Vergleich dazu liegt der Branchendurchschnitt bei Fahrzeugloyalität nur bei knapp über 50 Prozent. IHS Markit stellte bei seinen Untersuchungen ebenfalls fest, dass die Loyalität zu Pick-Ups (in den USA: Trucks) von 42,5 in 2012 auf 50,6 Prozent in 2017 gestiegen ist. Wie zu erwarten, ging die Loyalität gegenüber Limousinen im gleichen Zeitraum weiter zurück. Im vergangenen Jahre sind 47,7 Prozent der Haushalte der Limousine treu geblieben und haben sich ein weiteres Stufenheckmodell gekauft.

Die Zunahme an Sport Utility Vehicles spiegelt sich in rückläufigen Marktanteilen für fast alle anderen Karosserietypen wider. Dieses Phänomen hat sich weiter fortgesetzt, wobei der Marktanteil von SUVs und Crossovern im Jahr 2017 bei 43 Prozent lag; ein Anstieg von über elf Prozent im Vergleich zu 2012. IHS Markit prognostiziert, dass der Verkauf von Limousinen im Jahr 2023 auf 22,5 Prozent des US-Markts zurückgehen wird, während der Absatz von SUVs im selben Jahr voraussichtlich auf einen Marktanteil von fast 47 Prozent ansteigen wird.