Lamborghini Produktion

Im vergangenen Jahr produzierten die Lamborghini-Werker in Sant’Agata 3.245 Sportwagen. Bild: Lamborghini via Twitter

Aktuell beschäftigt der Ferrari-Erzrivale 1.300 Mitarbeiter, 150 Jobs kamen im abgelaufenen Jahr neu dazu. Doch die Zahl derer, die sich stolz den Titel Mitarbeiter bei “Lamborghini Automobili” ans Revers heften können, wird bald sprunghaft ansteigen. Schließlich soll der Urus die italienische Traditionsmarke in eine neue Absatz-Dimension katapultieren. Laut dem Analyse-Institut IHS Automotive werden nach Marktstart 2018 jedes Jahr rund 2.000 Luxus-Offroader vom Band laufen.

Damit Lamborghini dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen kann, müssen aber erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden. Deswegen verdoppelt der Sportwagen-Spezialist seine Produktionsfläche auf 150.000 Quadratmeter. 500 neue Mitarbeiter sollen laut Pressemitteilung zukünftig dort den Urus fertigen.

Der Offroad-Lambo soll kolportierte 180.000 Euro. Die Experten von IHS Automotive gehen davon aus, dass der Urus den Konzern-V8, der bereits in verschiedenen Bentley- und Audi-Modellen zum Einsatz kommt, bekommen wird. In seiner stärksten Ausbaustufe hat der Achtender 605 PS und 750 Nm Drehmoment und treibt aktuell den Audi S8 Plus sowie die Performance-Varianten von RS6 und RS7 an. Im Urus werden wohl kaum weniger Pferde unter der Haube galoppieren, zumal der stärkste Urus-Wettbewerber, der Bentley Bentayga, mit seinem W12-Motor ebenfalls in der 600-PS-Liga spielt. Ganz genau 608 PS beschleunigen das britische Luxus-SUV in 4,1 Sekunden von Null auf Tempo 100, erst bei 301 km/h soll der Vortrieb ein Ende haben. Kaum vorstellbar, dass sich Lamborghini mit weniger zufrieden geben wird.

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Gabriel Pankow