Giga2 Production Line Area 1

Der US-Konzern will auf einem 300 Hektar großen Gelände von 2021 an seinen Kompakt-SUV Model Y fertigen. Tesla-Chef Elon Musk hatte die Pläne im November überraschend verkündet. Bild: Tesla

| von Tino Böhler

Tesla muss sich auf ein langwieriges Prüfverfahren einstellen, bevor der Elektroauto-Hersteller mit dem Bau seiner europäischen Fabrik in Grünheide bei Berlin beginnen kann. Der Landkreis Oder-Spree will sich aber schnell bewegen. „Wir stehen Gewehr bei Fuß. Wenn die ersten Planungsunterlagen morgen kommen, fangen wir sofort an“, sagte Landrat Rolf Lindemann der Deutschen Presse-Agentur. Man rechne jeden Tag mit dem Eingang der ersten Dokumente.

Zunächst müssten nun Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz bearbeitet werden, erklärte der Landrat. Bei dem Gesetz geht es um schädliche Einwirkung auf die Umwelt unter anderem durch Luftverunreinigung oder Geräusche. Die federführende Genehmigungsbehörde sei das Landesamt für Umwelt. Die unteren Behörden im Landkreis werden dann einbezogen.

Der US-Konzern will auf einem 300 Hektar großen Gelände von 2021 an seinen Kompakt-SUV Model Y fertigen. Tesla-Chef Elon Musk hatte die Pläne im November überraschend verkündet. „Trotz des ehrgeizigen Zeitplans müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden“, betonte Landrat Lindemann. „Da darf nichts schiefgehen. Sonst hat man unter Umständen einen formalen Fehler.“