Axel Heitmann

Lanxess-Chef Axel Heitmann zeigte sich bei Vorlage des Quartalsberichts verhalten optimistisch. - Bild: Lanxess

Eine hohe Vergleichsbasis, vorgezogene Wartungsarbeiten und die Schuldenkrise in Europa sorgten für reichlich Gegenwind beim Dax-Aufsteiger. Lanxess-Chef Axel Heitmann zeigte sich bei Vorlage des Quartalsberichts am Dienstag verhalten optimistisch. Das Ergebnis vor Zinsen Steuern, Abschreibungen sowie vor Sondereinflüssen (EBITDA) dürfte sich 2012 am unteren Ende der Prognosebandbreite von plus fünf bis zehn Prozent bewegen. Der Fokus liege auf einem flexiblen Anlagenmanagement und strikter Kostendisziplin.

Schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie

Im dritten Quartal sank der Umsatz um 7,6 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro. Eine unverändert hohe Nachfrage nach Agrochemikalien konnte die schwache Nachfrage aus der Reifen- und Automobilindustrie nicht vollständig ausgleichen, heiß es. Beim operativen Ergebnis (EBITDA pre Ex) ergab sich wegen geringerer Absatzmengen sowie Aufwendungen für geplante Wartungsarbeiten und damit verbundene Leerstandskosten ein Rückgang um 18 Prozent auf 255 Millionen Euro. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 94 Millionen Euro und damit 39 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Analysten hatten bis auf das operative Ergebnis etwas höhere Werte erwartet.

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dpa/Guido Kruschke