MAN VW Börse

MAN verkauft seine Sparte für Schiffsmotoren und Turbomaschinen sowie den Getriebehersteller Renk an die Konzernmutter Volkswagen. VW will seine Lastwagen-Sparte Traton mit den Marken MAN und Scania für einen Börsengang vorbereiten. Bild: MAN

VW will seine Lastwagen-Sparte namens Traton mit den beiden Marken MAN und Scania für einen Börsengang vorbereiten. Der Wolfsburger Konzern übernehme die Maschinenbau-Sparte und 75-Prozent-Beteiligung an Renk für einen Kaufpreis 1,85 bis 2,0 Mrd Euro selbst, teilte die MAN AG mit. Die beiden Sparten beschäftigen zusammen rund 17.000 Mitarbeiter. Die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen werden. "Mit dieser Transaktion wird die Traton AG zur Führungsgesellschaft eines reinen Truck- und Bus-Konzerns", erklärte MAN.

Die endgültige Entscheidung über den Börsengang will VW je nach Marktumfeld treffen. MAN beschäftigt rund 31.000 Mitarbeiter in Deutschland - ein Drittel davon bei MAN Truck & Bus in München. Bis 2025 hat Volkswagen für den MAN-Konzern eine Standort- und Beschäftigungsgarantie gegeben. MAN und Scania sind Marktführer in Deutschland, Europa und Brasilien, aber relativ schwach in Nordamerika und Asien. In den USA und Asien werden aber gut 60 % der Gewinne der Lkw-Branche erwirtschaftet. Hier will Traton stärker werden.