Der Investitionsdraht glüht weiter bei Kabelspezialist Leoni. In Jahr muss der Autozulieferer

Der Investitionsdraht glüht weiter bei Kabelspezialist Leoni. In Jahr muss der Autozulieferer Rekordinvestitionen schultern. Bild: Leoni

Vor dem selbst definierten Jahr der Wahrheit muss der Autozulieferer noch einmal tief Luft holen. Bevor 2016 die lange angepeilte Umsatz-Marke von fünf Milliarden Euro fallen soll, hat der Kabelspezialist im laufenden Jahr erneut Investitionen in Rekordhöhe zu schultern. Das kostet zunächst viel Geld. Rund 240 Millionen Euro nimmt das Unternehmen in die Hand, wie Konzernchef Klaus Probst am Dienstag in Nürnberg bei seiner letzten Bilanzvorlage sagte. Er macht im Mai Platz für Finanzchef Dieter Bellé.

Während die hohen Vorleistungen den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) dieses Jahr noch bremsen und nur auf über 200 Millionen Euro steigen lassen dürften, sollen sich die Investitionen 2016 voll
auszahlen. Der Vorstand hält deshalb an seiner Prognose von 350 Millionen Euro Ebit fest. Die Erlöse sollen nach 4,3 Milliarden Euro in diesem Jahr dann auf über fünf Milliarden Euro springen.

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dpa/fv