Klaus Probst

Klaus Probst: "Trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs im ersten Quartal bleibt Leoni weiter auf Kurs." - Bild: Leoni

Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte Konzernchef Klaus Probst jüngst auf der Hauptversammlung der Nürnberger. Vor allem im zweiten Halbjahr rechnet das Unternehmen mit besseren Geschäften, um den angepeilten Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 170 Millionen Euro zu erwirtschaften. Beim Umsatzziel von 3,7 Milliarden Euro liegt Leoni bereits auf Kurs. Nach der ersten Veröffentlichung dürften bei der offiziellen Bilanzvorlage am Dienstag (14. Mai) die Resultate der einzelnen Sparten im Fokus stehen.

Leoni hatte in den ersten drei Monaten 959 Millionen Euro Umsatz gemacht und damit ein Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) war dagegen um mehr als die Hälfte auf 38,5 Millionen Euro abgesackt. Selbst ohne zwei positive Sondereffekte aus dem ersten Quartal 2012 lag das EBIT noch rund ein Drittel unter dem damaligen Wert. Auch beim Gewinn unter dem Strich rechnen Analysten mit einem Einbruch. Gründe für den Gewinnrückgang, auf den der MDax-Konzern die Anleger schon bei seinem Jahresausblick vorbereitet hatte, sind die schier endlose Absatzkrise auf Europas Automärkten und hohe Anlaufkosten für neue Projekte in diesem Jahr.

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dpa/Guido Kruschke