Chevrolet-Bolt_Opel-Ampera-e_Batterien

LG Chem erwratet durch den Verkaufsstart des Chevrolet Bolt, der in Europa als Opel Ampera-e (Bild) angeboten wird, einen Umsatzsprung im Batteriegeschäft. Bild: Opel

Die Zahl nannte LG Chem-Finanzchef Chung Ho-Young jetzt gegenüber Investoren bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal.  Demnach rechnet man im ersten Verkaufsjahr des Bolt mit einem weltweiten Absatz von rund 30.000 Einheiten. Das Kompaktmodell mit einer Reichweite von über 500 Kilometern werde den Geschäftsbereich deutlich beflügeln. LG Chem rüstet den GM-Stromer mit Batterien aus.  Die hohe Schwankungsbreite beim erwarteten Zuwachs von 30 bis 60 Prozent hängt mit einer Restunsicherheit bezüglich des Zertifizierungsprozesses  der im Bolt eingesetzten Batterien zusammen. Die Zertifizierung in China ist Voraussetzung, um die Autos verkaufen zu können. China wiederum wird der größte Absatzmarkt für den Bolt.

Der Chevrolet Bolt kommt im Jahr 2017 als Opel Ampera-e in Deutschland in den Verkauf, Marktexperten rechnen damit, dass der Kompakt-Stromer mit seiner in dieser Klasse außergewöhnlich hohen Reichweite von rund 500 Kilometern pro Ladung den Elektroautomarkt erheblich beleben wird. Das Auto soll in Deutschland zu einem Preis ab etwa 35.000 Euro angeboten werden.

Gegenüber den Investoren kündigte der LG-Finanzchef aus dem Bereich Elektromobilität zudem bis 2020 um 40 Prozent niedrigere Kosten in der Batterieproduktion an.