Chevrolet Bolt

LG Chem baut seine Kapazitäten im Bereich der Batteriefertigung weiter aus. In den USA liefern die Südkoreaner die Batteriepackages für den kommenden Chevrolet Bolt. Bild: GM

Mit dem jetzt in China fertig gestellten Werk in Nanjing unterhalten die Südkoreaner nun bereits drei Batteriefabriken in China. Die Produktionskapazität für Batteriepackages von rein elektrischen Fahrzeugen liegt dort laut Dow Jones bei 50.000 Einheiten jährlich, kann aber auf bis zu 100.000 Einheiten verdoppelt werden. Nach Einschätzung von IHS Automotive profitiert LG Chem auf dem größten Automarkt der Welt von den stärker werdenden Beziehungen zu chinesischen Herstellern. So habe der Zulieferer neuerdings Great Wall, Changan sowie einige Bushersteller auf der Kundenliste. Ziel von LG Chem ist, im Jahr 2020 etwa ein Viertel aller Elektroautos in China mit Batterien zu versorgen. Laut dem Entwicklungsplan der Regierung soll der Bestand an E-Fahrzeugen dann bei 5 Millionen liegen, zudem sollen ab 2020 zwei Millionen Stromer jährlich gebaut werden.

Aber nicht nur in China, auch in den USA sind die Südkoreaner dabei, die Zulieferstrukturen für den E-Auto-Bereich weiter auszubauen. So soll die Produktionskapazität im Werk in Holland/Michigan innerhalb der nächsten sechs Monate erheblich ausgebaut werden, wie ein Manager von LG Chem der örtlichen Zeitung sagte. Grund: der Zulieferer fährt die Batterie-Produktion für den GM-Stromer Chevrolet Bolt hoch, der gegen Ende 2016 an den Verkaufsstart gehen soll.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern LG Chem Elektromobilität

Frank Volk