Lotus-CEO Jean-Marc Gales: Entscheidung für SUV gefallen. Bild: P.Steinheißer.

Lotus-CEO Jean-Marc Gales: Entscheidung für SUV gefallen. Bild: P.Steinheißer.

Gales sagte im Interview mit AUTOMOBIL PRODUKTION, das in der nächsten Ausgabe am 17. Juli erscheint: “Die Entscheidung ist gefallen”. Man habe bereits zwei fertige Designmodelle und werde sich binnen der kommenden drei Monate endgültig festlegen. Darauf aufsetzend werde man einen Prototypen entwickeln. Ob das SUV tatsächlich an den Markt kommt, hänge aber davon ab, ob man alle Hürden zur Zulassung meistere. Diese seien anspruchsvoll, strebe man mit dem Lotus-SUV doch neue Wege in Sachen Fahrdynamik an: “Wir wollen ein Fahrzeug machen, das leichter und schneller ist als andere SUV im Markt”. So ist ein zentrales Ziel, das Auto um “200 bis 300″ Kilo leichter zu machen als Fahrzeuge vergleichbarer Größe. Erreichen will man die hohe Gewichtseinsparung durch den Einsatz von Aluminium.

Der Geländergänger der Briten werde “Macan-Größe” haben, etwa dessen Breite aufweisen, aber mit 1,60 Meter Höhe niedriger ausfallen. Konzipiert werde das Autos für vier bis fünf Personen. Entsprechend stünde – anders als sonst bei Lotus – Alltagstauglichkeit weit oben im Lastenheft.

Kein Thema ist, dass Lotus für das SUV eine Plug-in-Hybrid-Version anbietet. Auch für das Modell werde man die Kernwerte “Handling und Leichtbau” nicht aufgeben: “Dafür ist Hybrid nicht die richtige Lösung.” Wenn Elektrifizierung, dann sei eine rein elektrische Version denkbar.

Keine Angaben machte Gales zum möglichen Marktstart und der Produktion des Fahrzeugs. Zunächst müsse man die Hürden für die Zulassung nehmen. In früheren Berichten über das Lotus-SUV war spekuliert worden, dass das Auto möglicherweise in China gebaut wird und 2019 an den Markt kommen könnte.

Alle Beiträge zu den Stichwörtern Lotus Jean-Marc Gales

Frank Volk