Denkt intensiv über SUV nach und will innerhalb von 12 Monaten entscheiden: Lotus-Chef Jean-Marc

Denkt intensiv über SUV nach und will innerhalb von 12 Monaten entscheiden: Lotus-Chef Jean-Marc Gales. Bild: Lotus

Wie der Luxemburger Gales gegenüber dem heimatlichen Luxenburger Wort bestätigte, denkt man beim Sportwagenhersteller intensiv darüber nach, das Lotus Portfolio um einen SUV anzureichern. Zum einen will der Chef des Sportagenbauers vom stark wachsenden Markt profitieren. Chancen sieht er – passend zum Markenkern – für ein leichtes und puristisches Fahrzeug: “Wenn wir ein SUV bauen würden, dann wäre es leichter und schneller als andere”. Eine Entscheidung über den Bau eines solchen Fahrzeugs werde “sicherlich” innerhalb der nächsten 12 Monate fallen.

Nach schweren Turbulenzen in den vergangenen Jahre, hat Gales in seiner knapp einjährigen Amtszeit die britische Sportwagenmarke in Besitz einer malaysischen Finanzholding in wirtschaftlich deutlich ruhigeres Fahrwasser gesteuert. Im Zuge eines Restrukturierungsprogrammes wurde die Modellpolitik neu aufgesetzt, zudem hat Lotus die Zahl der Mitarbeiter um 260 auf derzeit 985 reduziert. Weil parallel dazu der Autoabsatz vom Finanzjahr 2014, das am 31. März endete, zum Finanzjahr 2015 von knapp 1.300 Einheiten auf 2.000 Fahrzeuge anzog, konnte der Verlust deutlich verringert werden. Konkrete Angaben zum Finanzergebnis des am 31. März zu Ende gegangenen Geschäftsjahres gibt es noch nicht. Dieses werde aber “noch” negativ ausfallen. Für das eben begonnene Geschäftsjahr 2016 rechnet Gales mit einem positiven Ergebnis, spätestens 2017 wolle man schwarze Zahlen schreiben.

Bis dahin soll der Fahrzeugabsatz auf 3.000 Einheiten gesteigert werden. Um die notwendige Stückzahl im britischen Hethel bauen zu können, werde man 150 Mitarbeiter neu einstellen.

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fv