Magna

Gemischtes Halbjahresergebnis bei Magna: Während der Umsatz rückläufig war, stieg der Gewinn . – Bild: Magna

Die Zahlen gehen aus einer Meldung des austro-kanadischen Zulieferer hervor. Derzufolge ging der Umsatz im ersten Halbjahr um acht Prozent auf 15,9 Milliarden zurück, im zweiten Quartal lag der Umsatzrückgang mit 9 Prozent noch leicht höher. Dagegen kletterte der Nettoertrag um 72 Millionen auf 993 US-Dollar. Der Zulieferer führt die Entwicklung im wesentlichen auf den schwachen Euro und den schwachen kanadischen Dollar zurück.

Ebenfalls auf dem Umsatz drückte die rückläufige Fahrzeuproduktion. Der Zulieferer, der ein starkes Unternehemsstandbein als Vertragsfertiger hat, baute im ersten Halbjahr 56.000 Autos, 20 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Wesentlicher Faktor dürfte die auslaufende Produktion des Mini Countryman sein. Einen Nachfolgeauftrag von der BMW Group hat der Zulieferer aber seit längerem in der Tasche. Produziert wird ab kommendem Jahr der neue 5er BMW auch in Graz bei Magna Steyr.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es bei Magna viel Bewegung gegeben. So läuft der Verkauf der Interieursparte an die spanische Grupo Antolin. Seinerseits übernimmt Magna den Getriebehersteller Getrag. Zudem steigt der austro-kanadische Konzern in die Kontraktfertigung für Jaguar Land Rover ein.

Für das laufende Jahr rechnet der Zulieferer mit einem Gesamtumsatz zwischen 30,9 und 32,6 Milliarden US-Dollar – nach 34,4 Milliarden im Jahr 2014. Diese Prognose gehe davon aus, dass es außer dem bereits beschlossenen Verkauf des Interieurgeschäfts “keine weiteren Übernahmen oder Veräusserungen geben wird”, teilt das Unternehmen mit.

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fv