Letrika

Letrika hat 2013 an einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet. – Bild: Mahle / Letrika

Künftig wird Letrika als Profit Center “Elektrische Antriebe und Nebenaggregate” in den Mahle Konzern integriert und konsolidiert. Die Übernahme von rund 54 Prozent der Aktien der Letrika-Gruppe erfolgt im Rahmen einer Initiative, staatlich kontrollierte Unternehmen in Slowenien zu privatisieren. Mahle unterzeichnete den Aktienkaufvertrag am 20. Juni 2014. Nachdem bereits zusätzlich 27 Prozent der Anteile über die Börse erworben wurden, wird das Unternehmen nach Closing rund 80 Prozent der Anteile an Letrika halten.

Das erfolgreiche Closing gibt den Startschuss für ein Integrationsprojekt, in dem die Anbindung der Funktionsbereiche Entwicklung, Vertrieb, Controlling und Finanzen sowie aller relevanten Service-Funktionsbereiche an die Konzernstrukturen von Mahle vorangetrieben wird.

Letrika hat 2013 an sieben Produktions- und Entwicklungsstandorten in Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Weißrussland, China und Brasilien mit 2.416 Mitarbeitern einen Umsatz von 242,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Entwickelt und gefertigt werden innovative Elektromotoren, Generatoren sowie elektrische und mechatronische Antriebssysteme.

Die globale Produktionsstruktur stelle laut Mahle eine ideale Ergänzung für die Mechatronik-Aktivitäten des Konzerns dar. Letrika bedient mit einem attraktiven Portfolio weitestgehend dieselben Kunden und Marktsegmente wie Mahle, bietet zugleich aber neue Ansatzpunkte bei industriellen Anwendungen, wie beispielsweise bei elektrischen Antriebssystemen für den Non-Automotive-Bereich. Mahle will mittelfristig im Bereich Elektrik/Mechatronik einen Umsatz von etwa 500 Millionen Euro erreichen und dieses Ziel langfristig vervielfachen.

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gp / Quelle: Mahle