MAN

Die schlechte Wirtschaftslage in Europa und Südamerika hat den Lkw-Bauer MAN fest im Griff. – Bild: MAN

Insgesamt ging der Umsatz im dritten Quartal um rund 5 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zurück. Unterm Strich blieben davon gerade einmal 22 Millionen als Gewinn hängen. Auch der Auftragseingang ging mit rund 3,5 Milliarden Euro deutlich zurück und liegt rund ein Fünftel unter Vorjahresniveau.

“Insgesamt sind die Zahlen sicher nicht erfreulich. Wir unternehmen darum alle Anstrengungen, um möglichst bald wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen”, versicherte Vorstandschef Georg Pachta-Reyhofen. So fährt der Konzern beispielsweise Kurzarbeit in zwei Werken.

Die Prognose für das laufende Jahr muss die VW-Tochter deshalb anpassen. Nun erwarten die Münchener auf Konzernebene ein “leicht höheres” operatives Ergebnis und eine operative Rendite, die “leicht über” dem Wert aus dem Vorjahr liegen dürfte. Der Umsatz soll nun “deutlich unter” dem Vorjahresniveau bleiben.

Zuvor hatte der Lkw-Bauer noch erwartet, ein “deutlich höheres” operatives Ergebnis und einen Umsatz “spürbar unter” Vorjahresniveau zu erwirtschaften. Bereits Ende September hatte MAN den Ausblick für die Nutzfahrzeug-Sparte Truck&Bus kappen müssen. Damals war man allerdings davon ausgegangen, dass sich die Konzern-Prognose nicht gravierend ändern würde.

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gp / Quelle: Dowjones Newswires