MAN will die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Konkurrenten Scania in strikten Grenzen halten.

MAN will die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Konkurrenten Scania in strikten Grenzen halten. (Bild: MAN)

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will die Beteiligungsverhältnisse im Zuge der geplanten Kooperation mit Volkswagen und Scania nicht verändern. Es sei eine einvernehmliche mündliche Einigung über die Kooperation getroffen worden, eine Ausweitung der jeweiligen Beteiligungen sei dabei aber kein Thema, erklärte der Vorstandssprecher des Nutzfahrzeugherstellers MAN, Georg Pachta-Reyhofen, in einer Investorenpräsentation.

Seit Volkswagen mit 29,9 Prozent bei MAN eingestiegen ist und die Mehrheit bei Scania übernommen hat kursieren am Markt Spekulationen über eine mögliche Zusammenführung von MAN und Scania unter dem Dach von Europas größtem Automobilhersteller.

Scania sei ein direkter Wettbewerber von MAN und die Kooperation daher “strikt begrenzt”, auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht, sagte Pachta-Reyhofen. Nach bisherigen Angaben geht es bei einer möglichen Kooperation vornehmlich um verschiedene Komponenten und Zukunftsthemen, wie beispielsweise Hybridtechnik.

Volkswagen hält 28,7 Prozent des Kapitals und 29,9 Prozent der Stimmrechte von MAN sowie 49,3 Prozent des Kapitals und 71,8 Prozent der Stimmrechte von Scania. MAN wiederum ist mit 13,3 Prozent am Kapital der Schweden beteiligt und im Besitz von 17,4 Prozent der Stimmrechte.

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