MAN-Lkw

Anfang des Monats hat MAN den Abbau von 9.500 Stellen angekündigt. Nun soll auch die Beschäftigungssicherungsverträge enden. Bild: MAN

| von Werner Beutnagel

Die für Deutschland und Österreich geltenden Vereinbarungen sollen zum 30. September aufgekündigt werden. Gleichzeitig hat die Unternehmensleitung der Arbeitnehmerseite Gespräche zur zukünftigen Ausrichtung angeboten. Sollten sich Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite bis Jahresende auf ein gemeinsames Programm zur Neuausrichtung von MAN einigen, können abhängig vom Verhandlungsergebnis die Sicherungsverträge ganz oder teilweise wieder in Kraft gesetzt werden, heißt es beim Unternehmen.

Von der jetzigen Kündigung sind auch die übertariflichen Leistungen betroffen, die ebenfalls mit dem Vertragswerk zusammenhängen. Sollte es Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bis zum Jahresende nicht gelingen, eine Einigung zu finden, laufen die Vereinbarungen gemäß ihrer individuellen Fristen zum Jahresende oder im Jahr 2021 aus.

MAN befindet sich derzeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Ohne die Einschnitte sei der Lkw-Bauer nicht in der Lage, in Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung zu investieren, heißt es auf Unternehmensseite. Trotz der Aufkündigung der Sicherungsverträge sei man dennoch entschlossen, die Umstrukturierungen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.

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