Alfred Weber

Alfred Weber: "In diesem Jahr erwarten wir ein Umsatzwachstum auf Vorjahresniveau, das gilt auch für das Konzernergebnis." - Bild: Mann+Hummel

Das Unternehmen wolle wie im Vorjahr prozentual im mittleren einstelligen Bereich wachsen, sagte Vorstandschef Alfred Weber am Donnerstag in Stuttgart. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern werde allerdings auf dem Niveau von 2012 stagnieren. Als Grund führte Werner unter anderem weitere Investitionen an.

Millionen-Invest in neues Technologiezentrum

Allein 30 Millionen Euro fließen in ein neues Technologiezentrum, das das Familienunternehmen bis 2016 an seinem Stammsitz in Ludwigsburg errichten will. Dort sollen unter anderem neue Testverfahren für Filter untergebracht werden. Daneben plant Mann+Hummel weitere Akquisitionen. 2012 hatten die Schwaben unter anderem den brasilianischen Wasserfilter-Hersteller Fluid Brazil übernommen. Mann+Hummel will sein zweites Standbein, das Geschäft mit Industriefiltern, stärker auszubauen.

2012 steigerte der Autozulieferer seine Erlöse um 5,8 Prozent 2,62 Milliarden Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 2,8 Prozent auf 146 Millionen Euro zu. Die Profitabilität solle sich “so schnell wie möglich verbessern”, sagte Weber ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen. Ende 2012 beschäftigte Mann + Hummel weltweit 14.575 Mitarbeiter – 237 mehr als im Vorjahr.

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dpa/Guido Kruschke