VW Zeichen vor einem VW-Gebäude

Bis 2022 will die Marke VW 14 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Bild: pixabay/jp26jp

Weltweit sollen es etwa 22,8 Milliarden Euro sein, wie das Unternehmen mitteilte. Damit will der Autokonzern die modulare Fertigung, neue Modelle auf den Markt bringen und die Elektromobilität voranbringen.

"Mit dem jetzt beschlossenen Investitionspaket bringen wir die größte Produkt- und Technologie-offensive in der Geschichte der Marke entscheidend voran", sagte Markenchef Herbert Diess. "Es ist unser Ziel, Volkswagen nachhaltig an der Spitze der Volumensegmente zu positionieren und eine führende Stellung in der Elektromobilität einzunehmen."

In Deutschland soll der Standort Zwickau zum reinen E‑Mobilitätswerk für rund 1 Milliarde Euro umgebaut werden, um die Serienproduktion der Elektrowagen an dem ostdeutschen Standort zu konzentrieren. Die bestehende Produktion des Golf und Passat in Zwickau soll künftig an die Standorte Wolfsburg und Emden verlagert werden. In Wolfsburg sollen 2,9 Milliarden Euro investiert werden und in Emden 1,1 Milliarden Euro. In die Fortentwicklung der deutschen Komponenten-Standorte investiere Volkswagen in Braunschweig mehr als 750 Millionen Euro, in Kassel rund 1,5 Milliarden Euro und in Salzgitter mehr als 800 Millionen Euro.

Im Jahr 2020 will VW den I.D. als erstes Fahrzeug der neuen Generation auf den Markt kommen. VW will seine Elektrowagen im Volumensegment auf dem sogenannten Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) fertigen. Der Baukasten soll anders als die bisherige Plattform MQB genug Platz für die Batterie bieten. Die Fahrzeuge soll den Angaben von VW zufolge Reichweiten von 400 bis 600 Kilometern haben. Die neue Fahrzeuggeneration soll fast gleichzeitig in Europa, China und den USA anlaufen. 2020 liege das Produktionsvolumen mit dem Start des Volkswagen I.D. bei 100.000 Fahrzeugen, für 2025 sei mindestens eine Million Volkswagen Elektroautos geplant.

Am Freitag (17. November) hatte der VW-Konzern mit seinen zwölf Marken die Investitionsplanung für die kommenden Jahre beschlossen. Demnach werden in den nächsten fünf Jahren mehr als 34 Milliarden Euro in Zukunftsthemen wie Elektromobilität oder autonomes Fahren investiert. Hohe Summen sollen auch in neue Mobilitätsdienste und die Digitalisierung fließen. Der größte Teil der bis Ende 2022 vorgesehenen Investitionssumme wird allerdings in die angekündigte Elektrifizierung aller Modelle gesteckt.

  • VW I.D. Crozz - die Neuauflage der IAA 2017. Bild: Volkswagen

    VW I.D. Crozz - die Neuauflage der IAA 2017. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Crozz - erstmals gab es die Studie in Shanghai zu sehen. Bild: Volkswagen

    VW I.D. Crozz - erstmals gab es die Studie in Shanghai zu sehen. Bild: Volkswagen

  • Der Innenraum des VW I.D. Crozz. Bild: Volkswagen

    Der Innenraum des VW I.D. Crozz. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Crozz II. Bild: Volkswagen

    VW I.D. Crozz II. Bild: Volkswagen

  • Skoda Vision E - eng mit dem VW I.D. Crozz verwandt. Bild: Ivo Hercik

    Skoda Vision E - eng mit dem VW I.D. Crozz verwandt. Bild: Ivo Hercik

  • VW I.D. Crozz - Platz für vier bis fünf Personen. Bild: Volkswagen

    VW I.D. Crozz - Platz für vier bis fünf Personen. Bild: Volkswagen

  • Skoda Vision E. Bild: Ivo Hercik

    Skoda Vision E. Bild: Ivo Hercik

  • VW I.D. Crozz. Bild: Volkswagen

    VW I.D. Crozz. Bild: Volkswagen

  • Skoda Vision E. Bild: Ivo Hercik

    Skoda Vision E. Bild: Ivo Hercik