Vw-Zeichen auf der Motorhaube eines blauen Autos.

Die Dieseldebatte belastet den heimischen Absatz von VW. Bild: pixabay/atimedia

In Deutschland jedoch sanken die Verkäufe im zweistelligen Prozentbereich - so führte unter anderem die Dieseldebatte zu einer Kaufzurückhaltung der Kunden, wie Volkswagen am Montag und damit kurz vor Beginn der wichtigen Automesse IAA in Frankfurt mitteilte. Der Absatz im Heimatmarkt sank um über 11 Prozent auf 37 000 Fahrzeuge. Neben der Dieseldebatte wirkte sich zudem die Modellumstellung des VW Polo negativ aus.

Insgesamt erhöhte sich der Absatz der Marke VW weltweit um 9,3 Prozent auf rund 453 200 Fahrzeuge, wie Volkswagen weiter mitteilte. Dabei konnte der Konzern insbesondere in den USA, China und Westeuropa mit Ausnahme von Deutschland seine Verkäufe steigern. In den Monaten Januar bis August erhöhte Volkswagen den Absatz seiner wichtigsten Marke um 1,8 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Wagen. Auch in diesem Zeitraum verkaufte Volkswagen weniger Autos in Deutschland als im Vorjahr.