Werksarbeiterin im chinesischen Werk von Marquardt.

Mit seinem zweiten Werk in Weihei will Marquardt in Asien flexibler werden. Bild: Marquardt

Der Bau des neuen Werkes in Weihai (China) soll im Herbst dieses Jahres beginnen und Ende 2018 abgeschlossen sein. Mit dem abgeschlossenen will Marquardt die neue Fabrik dann in Betrieb nehmen. Der deutsche Automobilzulieferer ist seit 1996 mit einer Niederlassung in Shanghai vertreten, in der heute über 900 Mitarbeiter in Produktion, Logistik und Verwaltung beschäftigt sind. Sie fertigen dort Geräte- und Elektrowerkzeugschalter sowie Automobilsysteme für den asiatischen Markt.

Harald Marquardt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Marquardt Gruppe, erwartet in den kommenden Jahren deutliche Wachstumsimpulse in Asien. „Mit einem zweiten Produktionsstandort erhöhen wir unsere Flexibilität und Kundennähe und können die steigende Nachfrage nach komplexen mechatronischen Systemlösungen noch besser bedienen“, sagte Marquardt. Das neue Werk wird über 20.000 Quadratmeter groß und kann später flexibel erweitert werden.

Marquardt-Chef Harald Marquardt im Werk
Marquardt-Chef Harald Marquardt: „In den kommenden Jahren erwarten wir in Asien deutliche Wachstumsimpulse.“ Bild: Marquardt