Forum 2013 Axel Maschka

Axel Maschka: "Volvo wird die gesamte Prozesskette anpacken und zwar gemeinsam mit den Lieferanten." - Bild: Tobias Bugala

Der Plan, im Jahr 2020 über 800.000 Fahrzeuge abzusetzen – also doppelt so viele wie heute – gelinge nur durch ein Bündel an Maßnahmen. Dazu zählt Maschka, dass Volvo stark den Kunden und dessen Bedürfnisse berücksichtige. Dies verlange nach großer Flexibilität. Daher werde man die gesamte Prozesskette anpacken und zwar gemeinsam mit den Lieferanten. “60 Prozent der Kosten stammen von unseren Lieferanten”, wie der Einkaufschef erläutert. In einer Phase der Erneuerung bedürfe es daher Partnern, die eng mit dem schwedischen OEM neue Wege gehen.

Kosten und Lieferantenmanagement im Fokus

Im Schnitt sei man zehn Prozent teurer als Mitbewerber, schildert der Volvo-Mann. Und heute verfüge man nur über Werke in Europa. Wenn man alleine in der steilen Wand klettere, müsse man daher einige Themen anpacken. Einige davon zeigt Maschka dem Publikum in Ludwigsburg auf. Ein diesbezüglich aufgelegtes Programm nennen die Schweden “Shape 2020″. Im Fokus stehen darin etwa die Kosten oder das Lieferantenmanagement.

Teil des Zukunftsplans werde es sein, das Einkaufsvolumen in China hochzufahren. Sehr wichtig sei es, gemeinsam mit den Lieferanten von allen neuen Ideen zu profitieren, wie der Volvo-Mann betont. Münden werden die Anstrengungen in einer neuen C-Plattform, die man nach drei Jahren mit Geely gemeinsam entwickle.

Götz Fuchslocher