Maserati Ghibli

Nachdem sich der heiß laufende Maserati-Absatz (im Bild der Ghibli) etwas abgekühlt hat, fährt der iatlienische Autobauer die Produktionszahlen herunter. Bild: Maserati

Statt 30.000 – 35.000 Fahrzeuge sollen jetzt nur noch maximal 30.000 Autos in Grugliasco gebaut werden, wie der Gewerkschafter dem Fachblatt sagte. Gekürzt wurde die Zahl der Schichten von 12 auf 10.

Dass es beim Absatz der Kultmarke nicht so stürmisch weiter gehen wird wie im Vorjahr, hatte Fiat-Chrysler-Chef Marchionne bereits beim Autosalon in Genf angekündigt. 2014 war es für die Sport- und Luxusautomarke stürmisch bergauf gegangen. So hatte Maserati alleine in den USA 140 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Auch für die Marktexperten von IHS kommt die Nachricht nicht überraschend, dass nach dem starken Aufschwung nun eine gewisse Konsolidierungsphase eintrete. Allzu lange sollte diese aber nicht dauern. So verweist IHS darauf, dass steigende Verkaufszahlen bei Maserati wesentliches Element sind, um die Ertragslage des Konzerns zu verbessern.

In diesem Jahr erwartet IHS eine Gesamtproduktionszahl bei Maserati von 40.000 Fahrzeugen. Während die Marktexperten beim Ghibli einen Rückgang von 27.227 Autos auf 25.000 Einheiten erwarten, sollte der Quattroporte leicht von 10.813 auf 11.561 Fahrzeuge zulegen. Wichtig wird für Maserati wird mit Blick auf die Produktseite das Jahr 2016, wenn der SUV Levante in Produktion gehen soll. Das SUV wird auf der IAA in Frankfurt im September enthüllt.

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Frank Volk