Maserati Levante

Maserati soll strategisch komplett neu ausgerichtet werden. Bild: Maserati

Nach Informationen der britischen Zeitschrift Autocar werden Maserati und Alfa Romeo nicht nur voneinander getrennt, sondern Harald Wester, bereits von 2008 bis 2016 für Maserati verantwortlich, soll die Markenleitung wieder übernehmen. Für FCA-Chef Manley war es ein Fehler, Alfa Romeo und Maserati unter einen Hut zu stecken: „Maserati wurde für eine gewisse Zeit behandelt, als wäre es eine Massenmarktmarke, was sie nicht ist und sie sollte auch nicht so behandelt werden".

Das angepeilte Verkaufsziel der Marke von 50.000 Einheiten wurde nicht erreicht. Jetzt gilt es, einige grundlegende Fehler auszugleichen, die bei der Umsetzung der jüngsten Modellstrategie der Marke und bei ihrer Positionierung aufgetreten sind. Probleme bereite nach Meinung von Mike Manley der jüngste Quattroporte oder das zu hohe Alter des beliebten Gran Turismo mit seinem weiterentwickelten V8-Triebwerk. Bis Ende des dritten Quartals 2018 sank der Umsatz von Maserati im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent auf 26.400 Einheiten. Das ursprüngliche angepeilte Ziel waren ehemals 75.000 Einheiten, nachdem der Dreizack mit 48.000 verkauften Fahrzeugen in 2017 einen Spitzenwert erzielt hatte.

  • Ferrari Portofino

    Ferrari Portofino: Die Italiener sind der ungeschlagene Gewinn-Star unter den Premium-Herstellern. Ferrari erzielt nicht nur aus dem klassischen Fahrzeuggeschäft Umsatz und Gewinn, sondern auch aus seinen Sponsoring-Aktivitäten rund um die Formel 1. Bild: Ferrari

  • Porsche 911

    Mit einem Umsatz von gut 91.000 Euro pro Fahrzeug erzielt Porsche einen Gewinn (EBIT) von 16.780 Euro pro Fahrzeug und damit eine Marge von 18,4 Prozent. Bild: Porsche

  • Maserati Ghibli

    Maserati: 4.889 Euro Gewinn pro Fahrzeug und eine Marge von 6,7 Prozent. Bild: Maserati

  • Audi Q3

    Audi: 3.347 Euro Gewinn pro Fahrzeug und 8,8 Prozent Marge. Bild: Audi

  • Mercedes C-Klasse

    Mercedes rangiert beim Gewinn annähernd gleichauf mit Audi - 3.343 Euro pro Fahrzeug, 8,7 Prozent Marge. Bild: Daimler

  • BMW M2 Competition

    BMW M2 Competition: Pro Fahrzeug hat BMW im ersten Halbjahr 3.057 Euro Gewinn gemacht bei einem Durchschnittspreis von 33.401 Euro pro Fahrzeug und einer EBIT-Marge von 9,2 Prozent. Bild: BMW

  • Volvo XC 40

    Volvo XC 40: 2.425 Euro Gewinn pro Fahrzeug und eine Marge von 7,9 Prozent. Bild: Volvo

  • Jaguar Land Rover

    Mit langsamerem Wachstum, hohen Investitionen und dem Brexit-Stammland England ist JLR aus seiner Erfolgsspur gefallen. Gerade noch 779 Euro kamen bei den Engländern im ersten Halbjahr als Gewinn pro Fahrzeug in die Kasse - eine dünne Marge von 1,7 Prozent.

  • Tesla Model X

    Tesla Model X: Die Kalifornier sind ein prominentes Beispiel dafür, dass Glanz und Glamour nicht unbedingt mit hohen Gewinnen verbunden ist - knapp 11.000 Euro Verlust pro verkauftem Elektroauto und eine negative Ergebnis-Marge von -16,4 Prozent. Bild: Tesla

  • Bentley Bentayga

    Bentley Bentayga: Der Nobel-Karrossenhersteller beschert dem VW-Konzern einen Verlust von knapp 17.500 Euro pro verkauftem Neuwagen bzw. eine Minus-Ergebnis-Marge von -10,6 Prozent. Bild: Bentley

  • Volkswagen Passat

    Volkswagen Passat: Die VW Group insgesamt erzielte im ersten Halbjahr 2018 1.757 Euro Gewinn pro verkauftem Fahrzeug - eine EBIT-Marge von immerhin 8,2 Prozent. Bild: Volkswagen