Matthias Müller Porsche breit

Bleibt weiter Porsche-Chef: Matthias Müller. Bild: Porsche

Ein Verdienst Müller sei auch, so Porsche, die erfolgreich umgesetzte Integration der Marke in den Volkswagenkonzern: “Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Jahren.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates und Betriebsratschef Uwe Hück, hob die stark gewachsene Anzahl der Beschäftigten hervor: „Die Strategie 2018 geht voll auf. Dabei ist die Integration in den Volkswagen Konzern und die Eigenständigkeit von Porsche kein Widerspruch in sich, sondern ein Erfolgsfaktor. Trotz Wachstum wollen wir an der bewährten Porschekultur festhalten, diesen Weg gehen wir weiter gemeinsam mit Matthias Müller. Er ist ein Arbeitgeber mit Herz.“

Unruhe im Vorfeld der Vertragsverlängerung

Im Vorfeld hatte es um die Vertragsverlängerung des seit 2010 amtierenden Porsche-Chefs einige Unruhe gegeben. Grund war, dass seitens der VW-Konzernführung es offenbar erheblichen Druck gibt, dass sich Porsche über das Aufsetzen weiterer Modellreihen noch stärker Richtung Volumen bewegt. Porsche-Boss Matthias Müller steht dagegen für eine behutsame Entwicklung der Marke in der Nische.
Aus seinen Ambitionen hatte der Porsche-Chef kein Geheimnis gemacht: “Ich würde gerne verlängern”, hatte er am Rande der Autoshow in Detroit der AUTOMOBIL PRODUKTION gesagt.

Das kann er nun. Der neue Vertrag des amtierenden Porsche-Chefs tritt mit Wirkung zum 1. Januar 2015 in Kraft. Möglicherweise hat der Sportwagenhersteller dann schon vorzeitig das im Rahmen der Strategie 2018 gesetzte Verkaufsziel von 200.000 Fahrzeugen erreicht.

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Frank Volk