Mazda CX-5

Der neue Mazda CX-5 hat einen nicht unerheblichen Anteil am Absatzerfolg im laufenden Geschäftsjahr. - Bild: Mazda

Aufgrund steigender Absatzzahlen, eines verbesserten Produktmixes sowie erfolgreicher Umstrukturierungen und Kostenreduzierungen kehrte Mazda in allen wirtschaftlichen Bereichen in die Gewinnzone zurück.

Der konsolidierte Betriebsgewinn summierte sich auf 192 Millionen Euro, während das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 210 Millionen Euro betrug. In allen drei Bereichen hatte Mazda im vergleichbaren Vorjahreszeitraum Verluste verzeichnet.

Weltweit hat Mazda in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs 893.000 Fahrzeuge verkauft, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. In Japan stieg der Absatz um 9,4 Prozent auf 150.000 Einheiten. In Nordamerika verzeichnete Mazda einen Zuwachs um 1,5 Prozent auf 270.000 Einheiten.

Europa-Absatz bereitet weiter Sorgen

In Europa wirkte sich die Finanzkrise trotz starker Nachfrage nach dem neuen CX-5 in einem Minus von 7,7 Prozent auf 119.000 Fahrzeuge, der Marktanteil bis Ende Januar 2013 stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Hersteller in Europa einen Anstieg des Marktanteils.

In China sank der Mazda Absatz um 21,8 Prozent auf 129.000 Einheiten, wobei sich zuletzt der Trend zu einer Erholung des Marktes abzeichnet. In den anderen Regionen verbuchte das Unternehmen vor allem aufgrund anhaltend hoher Nachfrage in Australien und dem ASEAN-Raum ein Plus von 16 Prozent auf 225.000 Fahrzeuge.

Japaner heben Gewinnprognose für 2012 an

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung hat Mazda die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2012 angepasst und geht nun von einem Umsatz von 21,1 Milliarden Euro aus, was einem Plus gegenüber dem Vorjahr (auf Yen-Basis) von 7,7 Prozent entspricht. Dazu erwartet Mazda einen Betriebsgewinn von 433 Millionen Euro, was einer Umsatzrendite von 2,1 Prozent entspricht. Der erwartete Nettogewinn beläuft sich auf 250 Millionen Euro.

Zudem prognostiziert der Hersteller einen weltweiten Fahrzeugabsatz für das Geschäftsjahr 2012 von 1,25 Millionen Einheiten. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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ampnet/jri/Guido Kruschke