Mazda CX-5

Der CX-5 ist nach wie vor einer der Erfolgsgaranten von Mazda. Bild: Mazda

Gründe für die Steigerung sind laut Mazda neben dem erhöhten Verkaufsvolumen und einem verbesserten Produkt-Mix auch Kostenreduzierungen sowie geringere Materialkosten in der Produktion. Gleichzeitig verbesserte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des am 31. März 2016 endenden Geschäftsjahres um 17,0 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite verbesserte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 7,2 Prozent auf 7,4 Prozent.

Weltweit haben die Japaner im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 764.000 Autos verkauft – ein Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein neuer historischer Rekord für die erste Hälfte eines Geschäftsjahres. Vor allem der Dauer-Bestseller CX-5, der nun weltweit verfügbare neue CX-3 und auch die neue Modellgeneration des MX-5 haben das Absatzwachstum weiter angetrieben.

In Europa (ohne Russland) stieg der Absatz von Mazda in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres um 21 Prozent auf 110.000 Einheiten. Vor allem die Modelle Mazda2 und CX-3 erfreuten sich dabei einer hohen Nachfrage. In wichtigen Märkten wie Deutschland (+11 % auf 30.000 Einheiten) und Großbritannien (+23 % auf 23.000 Einheiten) konnte Mazda weiter stark zulegen.

Auch in Japan konnte Mazda – trotz des allgemein rückläufigen Gesamtmarktes – kräftig zulegen: Wie auch in Europa waren die Modelle Mazda2, CX-3 und MX-5 die Wachstumstreiber. Der Fahrzeugabsatz stieg um 33 Prozent auf 120.000 Fahrzeuge, der Marktanteil verbesserte sich um 1,5 Punkte auf 5,2 Prozent. In Nordamerika verbuchte Mazda einen Zuwachs von drei Prozent auf 233.000 Einheiten. Auch in China trotzte die Marke einer allgemein sinkenden Nachfrage und erzielte einen Zuwachs von 16 Prozent auf 109.000 Einheiten. Auf den übrigen Märkten legte die Zahl der Fahrzeugverkäufe um 24 Prozent auf 178.000 Einheiten zu.

Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr 2015

In Anbetracht der starken Zahlen passt Mazda den im April 2015 gegebenen Ausblick auf das Gesamtgeschäftsjahr an. Die Absatzprognose erhöht Mazda um 25.000 Einheiten auf jetzt 1,515 Millionen Fahrzeuge; gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von acht Prozent. Die Japaner wollen die weltweit steigende Nachfrage vor allem durch die verbesserte Auslastung der Werke in Japan und den Fertigungsstart des CX-3 in Thailand befriedigen. Weitere Beiträge zum Absatzwachstum sollen die Einführung neuer Modelle und die Weiterentwicklung der Skyactiv-Technologien bringen.

Darüber hinaus erwartet der Autobauer nun für das Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 11,1 Prozent auf 24,96 Milliarden Euro und einen Anstieg des Betriebsgewinns um 13,4 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro.

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gp