Mazda CX-5

Der CX-5 gehört nach wie vor zu den beliebtesten Modellen des japanischen Autobauers. – Bild: Mazda

Schon im vergangenen Geschäftsjahr hatte Mazda den größten Gewinn in der Firmengeschichte eingefahren. Getragen wird der Erfolg insbesondere von der erneut gestiegenen Nachfrage nach den Mazda Modellen der neuen Generation. Der japanische Autobauer führt zudem die Veränderung im Modellmix und Verbesserungen in den Kostenstrukturen als Erfolgsgaranten an.

Einen weiteren Wachstumsschub verspricht sich der Hersteller von der im Vergleich zur Vergangenheit breiteren Produktionsbasis: So nahm im Juli das Mazda Werk in Mexiko den Zweischicht-Betrieb auf. Mittelfristig soll dort die Produktionskapazität auf 250.000 Einheiten pro Jahr steigen.

Mehrwertsteuererhöhung sorgt für Absatzeinbruch in Japan

Die Absatzentwicklung in Japan war geprägt von der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. April 2014. Mazda muss deswegen ein Absatz-Minus von 18 Prozent hinnehmen. Nur noch 90.000 Fahrzeuge fanden auf dem Heimatmarkt einen Kunden. Eine Besserung der Lage verspricht sich der Autobauer von der hohen Anzahl der Bestellungen für den neuen Mazda 2.

Gegen den Strom in Russland

Ein komplett anderes Bild zeichnet sich in Russland ab. Entgegen der allgemein sinkenden Nachfrage in Russland legte Mazda in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres um 14 Prozent auf 24.000 Einheiten zu. Auch in Deutschland konnte Mazda beim Absatz weiter Gas geben: 26.975 Autos gingen in Kundenhand ? ein starkes Plus von 21 Prozent.

In Nordamerika verbuchte Mazda einen Zuwachs von 14 Prozent auf 226.000 Einheiten. Auch in China wuchs der Absatz: 94.000 verkaufte Fahrzeuge bedeuten ein Plus von 19 Prozent.

Fürs gesamte Geschäftsjahr erwartet der Hersteller aus Hiroshima einen Anstieg von sieben Prozent auf 1,42 Millionen Einheiten.

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Gabriel Pankow / Quelle: Mazda