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Personalwechsel in der Volvo-Zentrale: Björn Annwall ist neuer Vertriebschef. – Bild: Volvo

Sowohl Volvo Cars als auch Geely Auto gehören zur Zhejiang Geely Holding (ZGH). Der Wechsel wird zum 15. Oktober 2015 wirksam. Annwall war bislang als Partner bei der McKinsey. In seiner Funktion bei der Unternehmensberatung hat er bereits in den vergangenen fünf Jahren – nach der Akquisition von Volvo durch ZGH im Jahr 2010 – bei der Implementierung des globalen Transformationsprozesses eng mit dem schwedischen Autobauer zusammengearbeitet.

“Volvo befindet sich in einer ganz besonders spannenden Phase seiner Geschichte. Ich freue mich darauf, das Unternehmen bei seiner weiteren Entwicklung zu einem globalen Premium-Automobilhersteller unterstützen zu können”, kommentiert Björn Annwall seine neue Aufgabe.

Anspruchsvolle Absatzziele

In den letzten Jahren hat Volvo beim weltweiten Absatz immer neue Rekorde aufgestellt. Im vergangenen Jahr erreichte der Hersteller mit 465.866 Fahrzeugen einen neuen Höchstwert und lag damit 8,9 Prozent über der Zahl aus 2013. Für das laufende Jahr 2015 erwartet das Unternehmen einen weiteren neuen Rekordabsatz von gut. 500.000 Einheiten. Das mittelfristige Absatzziel des Autobauers ist aber noch ein gutes Stück entfernt. Anwall soll dafür die entscheidenden Impulse liefern. “Ich freue mich, Björn bei Volvo zu begrüßen, und auf unsere Zusammenarbeit bei der Umsetzung der zweiten Phase des Entwicklungsplans, mit dem wir unseren jährlichen Absatz mittelfristig auf 800.000 Fahrzeuge steigern wollen. Gleichzeitig möchte ich mich bei Alain für alle seine Beiträge zur erfolgreichen Umsetzung des Transformationsprozesses bei Volvo bedanken”, sagt Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars.

Annwall wird Volvo zukünftig bei der Umsetzung des anspruchsvollsten Produkt-Erneuerungsprogramms in der 88-jährigen Geschichte des Unternehmens unterstützen. Volvo hat kürzlich das SUV XC90 auf den Markt gebracht, für das über 65.000 Bestellungen vorliegen. Das sind deutlich mehr als jene 50.000 Einheiten, mit denen Volvo für dieses Jahr insgesamt gerechnet hatte.

Darüber hinaus plant der Automobilhersteller in den nächsten vier Jahren eine komplette Neuaufstellung seiner Produktpalette. Dazu gehören sowohl größere, auf der neuen SPA-Architektur basierende Fahrzeuge, als auch kleinere Premium-Modelle, die auf der neuen CMA-Architektur aufbauen.

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gp