Mercedes-Stern

Das bisherige Einsparprogramm sieht Kostensenkungen von 2 Milliarden Euro jährlich vor, nun sollen Medienberichten zufolge weiterer 3,5 Milliarden dazukommen. Bild: Daimler

Zetsche führt gleichzeitig den Konzern und die Mercedes Car Group und wolle so das von ihm anvisierte Gewinnziel von 10 Prozent Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern erreichen, schreibt das Magazin unter Berufung auf Konzernkreise.

Ein Daimler-Sprecher sagte auf Anfrage zu dem Bericht: “Zu Spekulationen äußern wir uns nicht.” Kostendisziplin sei in der Industrie aber von großer Bedeutung.

Das aktuell laufende Programm “Fit for Leadership” wird die Kosten 2014 um gut zwei Milliarden Euro senken. Das reiche jedoch noch nicht, um auf die Zielrendite zu kommen, so das Magazin. Der wachsende Wettbewerbsdruck, hohe Investitionen in neue Werke, Modelle und Antriebe sowie einige hausgemachte Probleme minderten die Marge. Daimler-Chef Zetsche folge mit der Fortsetzung seines Effizienzprogramms einem allgemeinen Trend in der Branche. BMW-Chef Norbert Reithofer und sein Volkswagen-Kollege Martin Winterkorn haben ähnliche Sparprogramme angekündigt.

Die zweite Sparwelle wird nach Informationen des manager magazins auf das Jahr 2020 ausgerichtet. Sie solle nachhaltiger wirken als das laufende Programm, das zu einem großen Teil auf die Senkung der Materialkosten ausgerichtet gewesen sei, berichtet das Magazin. So sollten die Fixkosten um etwa zwei Milliarden Euro jährlich gesenkt werden. Rund eine Milliarde Euro davon solle die Produktion beisteuern. Die restlichen 1,5 Milliarden Euro wolle der Mercedes-Chef aus den Modelletats schneiden.

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Dow Jones Newswires/ks