Zentrale von ZF in Friedrichshafen

Zentrale von ZF in Friedrichshafen: Der Automobilzulieferer könnte sein Gebot für TRW Medienberichten zufolge deutlich erhöhen. Bild: ZF

Das sagten mit dem Vorgang vertraute Personen am Donnerstag gegenüber Bloomberg News. ZF Friedrichshafen arbeitet derzeit an der wohl größten Übernahme seiner Firmengeschichte. Durch den Zusammenschluss mit TRW könnte der zweitgrößte Autozulieferer der Welt entstehen.

ZF, die mit Citigroup zusammenarbeite, erwäge einen Vorschlag, der TRW zwischen 110 Dollar und 112,50 Dollar je Aktie bewerte, so Bloomberg unter Berufung auf zwei Personen, die anonym bleiben wollten. Auch Morgan Stanley und mehrere europäische Banken würden den Zulieferer beraten und die Transaktion finanzieren.

Laut der Nachrichtenagentur hatte die nicht börsennotierte ZF TRW zuletzt mit 11 bis 12 Milliarden Dollar bewertet.

Die Gespräche zwischen den beiden Seiten hätten sich nach intensiviert, auch wenn noch keine Einigung erzielt worden sei, hieß es weiter. Die Firmen verhandelten noch immer über den Preis.

ZF hatte in der vergangenen Woche bestätigt, Verhandlungen mit TRW über eine Akquisition zu führen. Da die Gespräche zwischen den Unternehmen nun öffentlich bekannt seien, könne eine Einigung in drei bis vier Wochen erreicht werden – um Sorgen unter den Autoherstellern zu lindern, die Unsicherheiten bei ihren großen Zulieferern nicht mögen würden, sagten die Personen laut Bloomberg.

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Bloomberg/ks