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Entgegen Musks Ankündigung vom 28. Februar soll es in den Läden weiterhin Fahrzeuge für Testfahrten geben. Bild: Tesla

Tesla mildert den Plan ab, viele Läden nach einem Umstieg auf den ausschließlichen Online-Verkauf der Autos zu schließen. Da dadurch die Einsparungen niedriger als angepeilt ausfallen, soll es eine Preiserhöhung von im Schnitt 3 % geben, kündigte der Elektroauto-Hersteller am Montag (11. März 2019) an.

"Wir werden nur etwa halb so viele Läden schließen, aber auch die Kostensenkungen sind dadurch nur in etwa halb so hoch." Die Kehrtwende folgt nur gut zehn Tage nach der Ankündigung von Firmenchef Elon Musk, den Vertrieb grundlegend umzukrempeln.

Dabei, dass alle Verkäufe nur noch online abgewickelt werden solle, bleibe es, betonte Tesla. In den Läden solle den potenziellen Käufern nur gezeigt werden, "wie man binnen Minuten einen Tesla auf seinem Telefon bestellt". Aber entgegen Musks Ankündigung vom 28. Februar 2019 soll es in den Läden weiterhin Fahrzeuge für Testfahrten geben.

Ein Fünftel der Standorte auf dem Prüfstand

Rund jeder zehnte Tesla-Laden ist jüngst bereits geschlossen worden, geht aus dem Blogeintrag von Montag (11. März 2019) hervor. Ein Teil davon solle nun wiedereröffnet werden, aber mit weniger Mitarbeitern. Etwa ein Fünftel der aktuellen Standorte stehe auf dem Prüfstand.

Die Preiserhöhungen würden vor allem die besser ausgestatteten und damit bereits teureren Varianten der Tesla-Fahrzeuge Model 3, Model S und Model X treffen, hieß es. Die Basis-Version des Hoffnungsträgers Model 3 werde in den USA weiterhin 35.000 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen kosten, betonte Tesla.