IG-Metall-Vorsitzender Jörg Hofmann

Die IG-Metall hatte den Vorschlag der Vier-Tage-Woche ins Spiel gebracht. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Jörg Hofmann sieht bei Betrieben ein Interesse daran, Arbeitszeit zu reduzieren statt zu entlassen. Bild: IG-Metall

| von Roswitha Maier

21 Prozent der Befragten stimmen dem von der Gewerkschaft IG Metall vorgeschlagenen Modell voll und ganz zu, weitere 40 Prozent unterstützen es eher. Die Zustimmung bei Frauen (65 Prozent) liegt etwas höher als bei Männern (58 Prozent).

Bei Anhängern der SPD ist die Unterstützung der Studie zufolge mit 47 Prozent am höchsten. Ähnlich fällt sie bei Wählern der Union (44 Prozent) und der Grünen (43 Prozent) aus. Von den Wählern der FDP unterstützen 37 Prozent eine Vier-Tage-Woche, bei den Linken sind es 33 Prozent. Am geringsten ist die Zustimmung bei den AfD-Anhängern (29 Prozent).

Die IG Metall hatte die Vier-Tage-Woche ins Gespräch gebracht, um Jobs in der Metall- und Elektroindustrie zu retten. "Die Vier-Tage-Woche wäre die Antwort auf den Strukturwandel in Branchen wie der Autoindustrie. Damit lassen sich Industriejobs halten, statt sie abzuschreiben", sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann. Er sprach von "einem gewissen Lohnausgleich für die Beschäftigten, damit es sich die Mitarbeiter leisten können".

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, reduzierte Arbeitszeit bei teilweisem Lohnausgleich könne eine geeignete Maßnahme sein.

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