Die neuen Modelle der E- und S-Klasse verkauften sich Unternehmensangaben zufolge im Februar 2010 rund 72.100-mal. - Bild: Daimler

Die neuen Modelle der E- und S-Klasse (Bild) verkauften sich Unternehmensangaben zufolge im Februar 2010 rund 72.100-mal. - Bild: Daimler

Allerdings waren die Autoverkäufe damals durch die Finanz- und Wirtschaftskrise teils dramatisch eingebrochen. Die Kernmarke Mercedes-Benz verkaufte sich nach dem Debüt der neuen E- und S-Klasse den Angaben zufolge im Februar 72.100-mal. Das waren 13,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Kleinwagen Smart verlor dagegen weiter: Von dem Modell gingen im Februar 2010 mit 6.600 Einheiten fast 24 Prozent weniger an Kunden als im Vorjahresmonat.

“Mit diesen Verkäufen schaffen wir die Grundlage für einen starken Absatz im ersten Quartal und für den Ausbau unserer Marktposition im Gesamtjahr”, erklärte der Vertriebsleiter der Pkw-Tochter, Joachim Schmidt. “Auftrieb gibt uns eine wettbewerbsfähige Produktpalette, allen voran die neuen E-Klasse Modelle, und unser Wachstum in wichtigen Regionen wie China und den USA.”

In China lagen die Verkäufe von Mercedes-Benz im Februar laut Unternehmen auf Rekordniveau: 7.300 (im Vorjahr 3.000) Pkw wurden verkauft ? mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Auch in Australien (plus 46 Prozent), Südkorea (plus 177 Prozent), Südafrika (plus 18 Prozent), der Türkei (plus 63 Prozent) und Brasilien (plus 23 Prozent) gewann Mercedes-Benz im Februar 2010 gegnüber Vorjahresmonat an Fahrt.
In den USA konnte Mercedes-Benz vergangenen Monat den Absatz um fünf Prozent auf 14.900 (i.V. 14.200) Einheiten steigern und ist seit Jahresbeginn Marktführer unter den deutschen Premiummarken. In Kanada stieg der Absatz um 30 Prozent auf das Rekordniveau von 1.800 (i.V. 1.400) Einheiten.
In Westeuropa (ohne Deutschland) wurden im Februar zwölf Prozent mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Jahr zuvor – insgesamt 18.000 (i.V. 16.000). Dazu trugen hohe Wachstumsraten in den volumenstarken Märkten Großbritannien (plus 48 Prozent), Frankreich (plus 13 Prozent) und Spanien (plus 49 Prozent) bei. In Deutschland gewann Mercedes-Benz laut eigenen Angaben im Februar trotz eines absoluten Rückgangs um minus sechs Prozent Marktanteile mit der Auslieferung von 15.000 (i.V. 15.900) Fahrzeugen.

Dank der neue E- und S-Klasse sowie hoher Nachfrage in China sollen die Verkaufszahlen in diesem Jahr leicht anziehen. Daimler will im Jahr 2015 rund 1,5 Millionen Mercedes-Benz, Smart, Maybach und AMG verkaufen. Im vergangenen Jahr setzten die Stuttgarter nach eigenen Angaben mit 1,13 Millionen Fahrzeugen rund zehn Prozent weniger ab als im Vorjahreszeitraum.