Mercedes C-Klasse breit

Daimler erwartet, dass die C-Klasse Limousine den Absatz vor allem in den USA und China weiter pushen wird. Bild: Daimler

So stieg der Absatz von Mercedes-Benz Cars im dritten Quartal 2014 um 9 Prozent auf 431.000 Einheiten. Wachstumstreiber auf dem westeuropäischen Markt war Großbritannien mit einem Plus von 18 Prozent. Auf dem größten Absatzmarkt ? den Vereinigten Staaten ? konnten die Stuttgarter 84.100 Autos an Kunden ausliefern. Das ist ebenfalls ein neuer Bestwert (+5 Prozent). Auch aus China gibt es positive Nachrichten. 76.200 Autos mit dem Stern setzte der Autobauer ab ? ein Plus von 18 Prozent.

Umsatz wächst auf 18,7 Milliarden Euro

Der Umsatz der Mercedes-Autosparte nahm um 13 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro zu. Das EBIT lag im dritten Quartal mit 1,584 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 1,2 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite belief sich auf 8,5 Prozent. Im Vorjahr waren es 7,3 Prozent.

B-Klasse

Ab November auf dem Markt: Das Facelift der B-Klasse. – Bild: Daimler

Diese Ergebnisentwicklung sei laut Daimler im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum in Asien, Europa und den USA zurückzuführen. Insbesondere die S-Klasse und die erweiterte Produktpalette bei den Kompaktwagen habe dazu beigetragen. Die Ergebniszuwächse seien auch auf eine bessere Preisdurchsetzung zurückzuführen. Auch die Effizienzmaßnahmen des Programms “Fit for Leadership” haben einen positiven Einfluss auf das Ergebnis gehabt, so Daimler. Aufwendungen für unter anderem für Kapazitätserweiterungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge haben das Ergebnis hingegen belastet.

Investitionen- und Forschungstätigkeiten

Mercedes-Benz Cars hat im dritten Quartal 900 Millionen Euro (im Vorjahreszeitraum: 800 Millionen Euro) in Sachanlagen investiert. Der Schwerpunkt lag bei der Produktionsvorbereitung für die neue C-Klasse und deren Derivate sowie dem neuen SUV-Coupé. Hinzu kommen Investitionen für neue Getriebe- und Motorvarianten. Außerdem haben sich darin die Ausgaben für den weiteren Ausbau der internationalen Produktions- und Komponentenwerke niedergeschlagen.

Rund 925 Millionen Euro investierte die Daimler Autosparte in Forschungs- und Entwicklung. Schwerpunkte waren neue Modelle, neue Sicherheitstechnologien sowie die Arbeit an umweltschonenden Antrieben.

Ausblick: Neuer Absatzrekord angepeilt

Nach den absatzstärksten ersten neun Monaten der Unternehmensgeschichte geht Mercedes-Benz Cars davon aus, den Absatz auch im Gesamtjahr deutlich zu steigern. Ein neuer Absatzrekord sei das Ziel. Vor allem die Markteinführung der C-Klasse Limousine in den volumenstarken Märkten USA und China sorgt für zusätzliche Wachstumsimpulse. Daimler ist überzeugt, dass das T-Modell des Mittelklassewagens zumindest auf den großen europäischen Märkten den Absatz noch weiter pusht. Darüber hinaus startet im November das Facelift der B-Klasse sowie Smart Fortwo und Forfour.

Abgesehen davon baut Daimler in China die strategische Partnerschaft mit BAIC weiter aus. Eine Vereinbarung über die Investition von rund einer Milliarde Euro ist bereits unterzeichnet: Über die GLA-Klasse hinaus werden im Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz Automotive Co. (BBAC) weitere Mercedes-Kompaktmodelle lokal gefertigt werden. Mit dieser Vereinbarung baut Daimler sein Engagement in China weiter aus. Bei BBAC werden bis 2015 insgesamt rund 4 Milliarden Euro investiert.

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Gabriel Pankow / Quelle: Daimler