Mercedes-Benz CLA breit

Aufgrund der starken Nachfrage der US-Kunden nach dem CLA befürchtet Daimler schon Produktionsengpässe. - Bild: Daimler

Bei Daimler befürchtet man aufgrund der starken Nachfrage in den USA bereits Produktionsengpässe im Werk im ungarischen Kecskemet.

Wie Mercedes-Produktionschef Andreas Renschler am Rande der laufenden Motorshow in Detroit sagte, liegt die Quote der Neukunden, die durch den CLA in die Showrooms kommen, bei rund 80 Prozent. Besonders erfreulich für Daimler: die Käufer des CLA sind im Durchschnitt rund zehn Jahre Jünger als die der Mercedes C-Klasse. Für den Autohersteller ist der hohe Altersdurchschnitt der Käufer mit teils deutlich über 50 Jahren seit langem ein Problem.

Vom CLA wurden in den USA seit Markteinführung im September deutlich über 12.000 Einheiten verkauft.

Starke Nachfrage auch nach dem Kompakt-SUV GLA

Aber nicht nur der CLA brummt. Bereits jetzt gibt es laut Informationen aus Daimler-Kreisen es klare Indikatoren, dass der im Sommer in den Verkaufsstart gehende Kompakt-SUV GLA, der in Detroit in seiner scharfen AMG-Version vorgestellt wird, auf ähnlich starke Nachfrage treffen wird.

Von der Absatzentwicklung des CLA und des GLA hängt wesentlich die Entscheidung eines weiteren Daimler-Werks in Nordamerika ab, die noch im Jahr 2014 fallen soll. Wie Konzernchef Dieter Zetsche ebenfalls in Detroit sagte, wolle man intensiv beobachten, ob sich der derzeit in den USA zu beobachtende Trend zu Kompaktfahrzeugen aus dem Premium-Segment weiter festige.

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Frank Volk