Ola Källenius auf der Detroit Auto Show 2017

Ola Källenius auf der Detroit Auto Show 2017: Mercedes-Benz will bis 2025 auch unter dem Label EQ mindestens zehn elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, so ein Medienbericht. Bild: Daimler

"Bei den 40 plus reden wir nicht über reine Nischenmodelle, sondern durchaus über volumenrelevante Neuentwicklungen", sagte Mercedes-Entwicklungsvorstand Ola Källenius der Zeitschrift auto motor und sport.

Dazu zählen nach Informationen der Zeitschrift neben dem GLB auch die C- Klasse All Terrain als Kombivariante im Offroad-Look, mindestens sieben Varianten auf der wichtigen Frontantriebsarchitektur der A-Klasse und ein AMG GT mit vier Türen, der bereits im Frühjahr auf dem Genfer Salon vorgestellt wird.

Die neue Elektromarke EQ will Mercedes rasch ausbauen. "Bis 2025 werden wir auch unter dem Label EQ mindestens zehn elektrifizierte Modelle bringen", kündigt Källenius an. Schon im nächsten Jahr kommt der GLC F-Cell als Plug-in-Hybrid mit Brennstoffzelle und Elektroantrieb in den Handel. In nur acht Jahren sollen die Elektromodelle bis zu einem Viertel des Gesamtabsatzes liefern. "Bis 2025 gehen wir nach unserer Markteinschätzung von einem Absatzanteil von etwa 15 bis 25 Prozent rein elektrischer Modelle aus der EQ-Familie aus." Bei 2,08 Millionen verkauften Autos 2016 wären das bis zu 500.000 Elektroautos.

Noch erheblichen Zeitbedarf sieht Källenius für die Entwicklung von Autos, die voll autonom fahren können. "Level 4 oder Level 5 des autonomen Fahrens werden kommen. Ich glaube, zwischen 2020 und 2025 wird sich dieser Prozess noch beschleunigen", erwartet der Entwicklungsvorstand. Aber auf der Straße werde man diese Autos noch nicht sehen. "Wir haben für diesen Zeitraum kein Auto ohne Lenkrad und ohne Pedale in der Entwicklung, weil wir dann Level 5 beherrschen müssten, was noch etwas länger dauern kann."

Allenfalls in besonders ausgestatteten Städten kann sich der Entwicklungsvorstand vorstellen, dass Autos autonom fahren. "Es gibt vielleicht eine Stadt, die perfekt gemapt ist, in der wir so viel Erfahrung in der Praxis gesammelt haben, dass wir dort autonom fahren können. Wenn man aus der Stadt dann herausfährt, sollte man allerdings Lenkrad und Pedale wieder nutzen können."

Mercedes EQ: Daimlers nächster Schritt zur Elektro-Revolution

  • Mercedes Generation EQ - Weltpremiere auf der Pariser Salon 2016. Bild: Mercedes

    Mercedes Generation EQ - Weltpremiere auf der Pariser Salon 2016. Bild: Mercedes

  • Mercedes Generation EQ - in gut zwei Jahren dürfte das Serienmodell folgen. Bild: Mercedes

    Mercedes Generation EQ - in gut zwei Jahren dürfte das Serienmodell folgen. Bild: Mercedes

  • Der Mercedes Generation EQ hat bis zu 300 kW / 403 PS. Bild: Mercedes

    Der Mercedes Generation EQ hat bis zu 300 kW / 403 PS. Bild: Mercedes

  • Der Innenraum des Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes

    Der Innenraum des Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes

  • Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes

    Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes

  • Mercedes Generation EQ - SUV-Konkurrenz für Tesla und Co. Bild: Mercedes

    Mercedes Generation EQ - SUV-Konkurrenz für Tesla und Co. Bild: Mercedes

  • Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes

    Mercedes Generation EQ. Bild: Mercedes