Mercedes E-Klasse Lang SOP

Job Nr.1: Mercedes hat in China den Startschuss für die Produktion der E-Klasse Langversion gegeben. Bild: Daimler

| von Gabriel Pankow

Auch das Vorgängermodell wurde bereits seit 2010 lokal bei BBAC produziert. „Ein nachhaltiges Wachstum im weltgrößten Automarkt verlangt nach Produkten, die in China für China produziert werden”, sagt Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für die China-Aktivitäten.

Den SOP der neuen E-Klasse sieht Daimler als einen weiteren Meilenstein in der Kooperation mit BAIC. Das Joint-Venture mit BAIC - BBAC genannt - hat im Jahr 2015 den zehnten Jahrestag seines Bestehens gefeiert. Diese Woche haben die Partner bereits angekündigt, mehr als 500 Millionen Euro in die weitere Expansion des BBAC-Motorenwerks in Peking zu investieren. Die Motoren für die neue E-Klasse werden ebenfalls bei BBAC gefertigt.

Im Jahr 2015 produzierte BBAC rund 250.000 Fahrzeuge, darunter auch die Langversion der E-Klasse sowie die C-Klasse, den GLA und den GLC. „Das Werk in Peking ist ein Schlüsselelement des flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars”, so Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer.

Jede Phase der Produktion bei BBAC soll die globalen Qualitätsstandards von Mercedes erfüllen. Insbesondere der stetige Wissenstransfer zwischen dem Kompetenzzentrum für die Ober- und Luxusklasse in Sindelfingen und den Kollegen in Peking trage dazu bei. So unterstützen in der Anfangsphase Mitglieder der Belegschaft in Sindelfingen den Produktionsstart.