Mercedes-Benz GLA breit

Frank Deiss: "Mit einem groß angelegten Investitionsprogramm will Diamler den Rückstand auf die Premiumkonkurrenz BMW und Audi verkürzen." - Bild: Daimler

Bereits Ende 2014 wollen die Schwaben die Bauphase von Werk II in Peking abschließen, so der Manager weiter.

Es sind richtungsweisende Tage für Daimler in China. Mit einem groß angelegten Investitionsprogramm bemühen sich die Stuttgarter, den Rückstand auf die Premiumkonkurrenz BMW und Audi zu verkürzen. Mit der Eröffnung des neuen Motorenwerks in Peking vor wenigen Tagen und dem Einstieg Daimlers bei BAIC sieht Deiss wichtige Meilensteine gesetzt. Kräftig aufgestockt wird auch die Produktionskapazität in China.

Daimler will Rückstand auf Konkurrenz verkürzen

Im Werk I in Peking werden bereits GLK, C-Klasse und E-Klasse gebaut. Die Produktionskapazität dort liegt bei 100.000 Einheiten jährlich. Dieselbe Größenordnung kommt laut Deiss mit dem Bau des zweiten Werks hinzu, das 2015 die Produktion aufnehmen wird. Erstes Modell dort wird der GLA sein.

Zudem hat Mercedes erst am 15. November die Produktion im neuen Motorenwerk mit einer Kapazität von 250.000 Einheiten aufgenommen. Dort wird nicht nur für den lokalen Markt produziert. Deiss bestätigte, dass bereits im kommenden Jahr der Export von Motorenkomponenten wie Zylinderköpfe, Zylinderblöcke und Kurbelwellen von China nach Deutschland starten wird.

Mit der Ausweitung der Produktionskapazität will Mercedes auch den Lokalisierungsgrad von derzeit etwa 50 Prozent auf 60 bis 70 Prozent steigern. Dabei ist auch eine Erhöhung der Zahl chinesischer Zulieferer geplant.

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Frank Volk