Willi Reiss Daimler

Willi Reiss (rechts) leitete seit 2011 die Geschicke des Werks Sindelfingen. – Bild: Daimler

Mercedes-Produktionsvorstand Markus Schäfer kommentiert: “Willi Reiss hat das Werk Sindelfingen entscheidend geprägt und nachhaltig auf Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet. Im Namen des gesamten Vorstands danke ich Willi Reiss ganz herzlich für sein herausragendes Engagement und seinen langjährigen Beitrag zum Unternehmenserfolg.”

Reiss hat im Januar 2011 die Werkleitung des weltweit größten Produktionsstandorts von Mercedes-Benz Cars übernommen. Sindelfingen wurde unter seiner Führung als Kompetenzzentrum für Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse im globalen Produktionsnetzwerk weiter gestärkt. Beispiele dafür sind die erfolgreiche Integration neuer Produkte wie des CLS Shooting Brake oder jüngst des Mercedes-AMG GT.

Der neue Chef des Werks Sindelfingen, Michael Bauer, ist derzeit Leiter der Montageplanung des schwäbischen Premizumherstellers. Seine Karriere bei der Daimler AG begann der studierte Wirtschaftsingenieur 1996 in der Logistik im Werk Rastatt. Es folgten dort diverse Positionen in der Produktion. 2012 wechselte Bauer zu Mercedes-Benz Vans und übernahm dort die Leitung der Ludwigsfelde GmbH mit Verantwortung für den gesamten Produktionsstandort.

Bauer berichtet an Andreas Kellermann, der das weltweite Produktionsnetzwerk für heckgetriebene Fahrzeuge (S-, E- und C-Klasse) leitet. Dazu gehört unter anderem Sindelfingen als Kompetenzzentrum für Fahrzeuge der Luxus- und Oberklasse sowie die Werke Bremen, Tuscaloosa (USA), East London (Südafrika) und Peking (China).

Produktionsvorstand Schäfer sagt: “Bauer hat in verschiedenen Führungspositionen bei Daimler erfolgreiche Arbeit geleistet, insbesondere am Standort Ludwigsfelde, der unter seiner Leitung konsequent auf Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet wurde. In seiner neuen Funktion wird er die Umsetzung des Zukunftsbilds für das Werk Sindelfingen weiter vorantreiben, das unter der Führung von Willi Reiss ausgearbeitet wurde.”

Gemeinsam mit dem Betriebsrat hat das Werk im Juli 2014 ein Zukunftsbild verabschiedet, das die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und die Beschäftigung auf Jahre hinaus sichert. Das Zukunftsbild sieht bis 2020 Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro sowie ein neues zusätzliches Fahrzeugmodell vor. Damit wird die Produktion auf ein neues wettbewerbsfähiges Fundament gestellt. Im Gegenzug hat das Unternehmen mit dem Betriebsrat Kostenentlastungen in dreistelliger Millionenhöhe über mehrere Jahre vereinbart.

gp