Produktionsanlauf Mercedes-AMG GT R und Mercedes-AMG GT C

Produktionsvorstand Markus Schäfer (2.v.r) , AMG-Chef Tobias Moers, (3.v.r) und der Werkleiter bei Mercedes-Benz in Sindelfingen, Michael Bauer (r.) mit der Mannschaft beim Anlauf des Mercedes-AMG GT R und des Mercedes-AMG GT C Roadsters. Bild: Daimler

| von Andreas Karius

Der AMG GT R wird in Sindelfingen gemeinsam mit den beiden Roadstern im Manufakturcharakter gefertigt. In jedem GT wird Rennsporttechnik vom Feinsten in Handarbeit von erfahrenen Spezialisten verbaut. Dabei werden die Komponenten in sogenannten Warenkörben individuell zugesteuert und an der hochflexiblen Montagelinie fahrzeugbezogen bereitgestellt.

"In unseren Werken können wir die Kundennachfrage sowohl in der Großserie als auch in der Kleinserie flexibel, effizient und in Top-Qualität auf Weltklasse-Niveau bedienen", erklärte Produktionsvorstand Markus Schäfer.

 

Der Fahrzeugaufbau erfolgt im Werk Sindelfingen rein manuell und beginnt beim Ausschleusen der Karosserie aus der Lackierung. Sowohl das Glas- Carbondach als auch das Stoffdach werden in der gleichen Station montiert. In der sogenannten Hochzeit wird der Antriebsstrang manuell an die Karosserie gefügt. Durch den komplexen Aufbau des Antriebsstrangs sind hier zehn Mitarbeiter simultan im Einsatz, die Hand in Hand die vormontierten Einzelkomponenten zur richtigen Zeit in höchster Qualität zusammenbringen. Diese werden dann zu einem Powertrain zusammengebaut. Nach der fahrtechnischen Inbetriebnahme wird jedes Fahrzeug einer dynamischen Abnahmefahrt auf der hauseigenen Teststrecke im Werk Sindelfingen unterzogen.

Markteinführung der neuen Modelle ist im Frühjahr 2017.

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